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Anleitung für Betriebe

Overflow-Modus

Ihr Telefon klingelt wie immer. Erst wenn niemand abnimmt, springt der KI-Assistent ein und nimmt den Termin auf. Sie geben Ihr Telefon nicht ab — Sie bekommen ein Netz darunter.

AnruferIhr KundewähltIhr Telefonklingelt15 SekundenSie nehmen abNormales Gesprächwie bisherShibo bleibt auskeine Minuten verbrauchtniemand nimmt abUmleitungIhre Anlage schaltet umKI nimmt anTermin landet im Kalender
Der Anruf geht immer zuerst an Sie. Die Umleitung greift nur, wenn nach etwa 15 Sekunden niemand abgenommen hat — deshalb kostet der Modus nur die Anrufe, die Sie ohne ihn verloren hätten.

Was sich für Sie ändert

Ihre Nummer bleibt

Kein Umzug, keine Portierung, keine neuen Visitenkarten.

Sie behalten den Vortritt

Wer im Betrieb abnimmt, führt das Gespräch. Die KI kommt nur zum Zug, wenn sonst der Anrufbeantworter käme.

Weniger Minuten

Abgerechnet wird nur, was der Assistent wirklich annimmt. In der Praxis ein Bruchteil Ihrer Anrufe.

In drei Schritten eingerichtet

  1. Shibo-Nummer bereitlegen

    Sie steht in Ihrem Dashboard unter Einstellungen. Das ist das Ziel der Umleitung — nicht Ihre eigene Nummer.

  2. Rufumleitung bei Nichtmelden einschalten

    In Ihrer Telefonanlage oder beim Anbieter. Wichtig: nicht die dauerhafte Umleitung, sonst klingelt Ihr Telefon gar nicht mehr. Verzögerung 15 bis 20 Sekunden, etwa vier Klingelzeichen — kürzer wirkt hektisch, länger legen Anrufer auf.

  3. Einmal selbst anrufen

    Von einem Handy, das nicht zum Betrieb gehört. Nicht abnehmen, warten, bis der Assistent sich meldet. Danach die Prüfpunkte unten durchgehen.

Wo Sie das einstellen

Die Bezeichnungen wechseln mit jedem Update. Suchen Sie nach dem Wort Rufumleitung und dann nach der Bedingung bei Nichtmelden. Wenn Sie es nicht finden: melden Sie sich, wir machen es gemeinsam.

FRITZ!Box

Telefonie → Rufbehandlung → Rufumleitung → Neue Rufumleitung

Bedingung „wenn nicht angenommen nach …" wählen, Verzögerung auf 15 Sekunden, als Ziel Ihre Shibo-Nummer eintragen.

Telekom, Vodafone, 1&1

Kundencenter → Telefonie → Rufumleitung / Erreichbarkeit

Dort „bei Nichtmelden" oder „verzögert" wählen. Bei Festnetzanschlüssen mit eigenem Router läuft es meist über den Router, nicht über das Kundencenter.

Cloud-Anlage

Sipgate, Placetel, 3CX, Fonial …

Meist unter „Rufverteilung", „Follow-Me" oder „Fallback-Ziel". Die Shibo-Nummer als letztes Ziel der Kette eintragen.

Mobiltelefon

**61*IHRE-SHIBO-NUMMER*11*20#

Als Rufnummer wählen und anrufen — das schaltet die Umleitung nach 20 Sekunden ein. Abschalten mit ##61#. Die Codes unterscheiden sich je Anbieter, im Zweifel dort erfragen.

Der Testanruf ist Pflicht — hier der Grund

Manche Telefonanlagen ersetzen bei einer Umleitung die Nummer des Anrufers durch Ihre eigene. Für den Assistenten sieht dann jeder Anruf gleich aus.

Das ist kein Schönheitsfehler: Der Assistent erlaubt Absagen nur der Rufnummer, die den Termin gebucht hat. Kommt bei jedem Anruf dieselbe Nummer an, könnte sonst jemand einen fremden Termin absagen. In diesem Fall schalten wir die Absage per Telefon für Sie ab — der Assistent nimmt Termine weiter an und leitet Absagen an Sie weiter.

Prüfen lässt sich das nur mit einem echten Anruf über Ihre Anlage.

Prüfpunkte zum Testanruf

Der vierte Punkt ist der entscheidende.

  • Mein Telefon hat zuerst geklingelt, die Umleitung kam erst danach.
  • Der Assistent hat sich gemeldet und gesagt, dass er ein KI-Assistent ist.
  • Ich habe einen Testtermin gebucht und er ist im Dashboard angekommen.
  • Im Dashboard steht bei diesem Testtermin die Nummer, von der ich angerufen habe — nicht meine Betriebsnummer.
  • Wenn jemand im Betrieb abnimmt, bleibt der Assistent still.

Der Assistent sagt zu Beginn jedes Gesprächs, dass er ein KI-Assistent ist, und weist darauf hin, dass nicht aufgezeichnet wird. Gesprächsinhalte werden nicht gespeichert — Einzelheiten in der Datenschutzerklärung. Fragen zur Einrichtung: webmaster@shibo-call.de